Die weiteren Vorträge des Vormittags befassten sich mit verschiedenen Aspekten der Feuchteabwehr bzw. dem komplexen Thema des Feuchteschutzes an Gebäuden. Im Vortrag von Dipl.-Ing. Gerhard Klingelhöfer (öbuv. SV für Schäden an Gebäuden aus Pohlheim) standen die diversen Neuregelungen in DIN 18533 im Vordergrund, während Prof. Dipl.-Ing. Matthias Zöller (Honorarprofessor Universität Karlsruhe, öbuv. SV für Schäden an Gebäuden aus Aachen) in seinem Vortrag die verschiedenen Gesichtspunkte der Dränung von Gebäuden thematisierte.

Nach der Mittagspause setzte sich Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Gänßmantel (öbuv. SV für Mineralische Werkstoffe des Bauwesens (Mörtel, Innen-/Außenputz, Estriche, Sanierungsbaustoffe), 1. Vorsitzender Fachverband Innendämmung e. V. aus Dormettingen) mit der ganzheitlichen Betrachtung von Innendämmsystemen auseinander, während sich Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Steinert (öbuv. SV für Putze und Wärmedämmverbundsysteme, Wirtschaftsmediator aus Leipzig) mit diversen Risiken befasste, die sich aus einer vorschnellen Fassadensanierung ergeben können.

Zum Abschluss erläuterte Prof. Jürgen Ulrich (Vorsitzender Richter am Landgericht a. D. aus Schwerte) in einem gut strukturierten und informativen Vortrag verschiedene Aspekte der Sachverständigenvergütung, bei dem auch humorvolle Komponente nicht zu kurz kam.

Für Ihre langfristige Planung – das nächste Bausymposium findet am Freitag, dem 14. Juni 2019 in Dresden statt.

Dr.-Ing. Frank Nitzsche

(öbuv. SV für Schäden an Gebäuden, Ehrenmitglied im BVS Sachsen)